Ausklang des Reformationsjubiläums in Attendorn am 31. Oktober mit Festgottesdienst/Kantate/Illumination der Erlöserkirche

Gleich mit zwei Veranstaltungen wollen die evangelischen Kirchengemeinde Attendorn, Finnentrop, Grevenbrück und Lennestadt - Kirchhundem die Feierlichkeiten zum Reformationsjubiläum gemeinsam ausklingen lassen.

Beginn ist am 31. Oktober um 11 Uhr mit einem gemeinsamen Gottesdienst der Diasporagemeinden des Kirchenkreises Lüdenscheid – Plettenberg in der Erlöserkirche in der Hansestadt Attendorn. Gospel und Pop von „Sound of Voice“ und die Musik des Attendorner Posaunenchores werden in diesem Gottesdienst zu hören sein. Die Predigt hält Dr. Arnulf von Scheliha, ev. Theologe und Professor für Theologische Ethik an der Universität Münster. Selbstverständlich sind auch die Ortspfarrer an diesem Festgottesdienst beteiligt.

Doch nicht nur dieser Gottesdienst ist ein Besuch wert. Am Abend des Reformationstages beginnt um 19.30 Uhr der Höhepunkt des Reformationsjubeljahres für die hiesige Diaspora mit der Aufführung der Bach-Kantate „Ein feste Burg – Erleuchtet“ (BBW 80). Der evangelische Kirchenchor Attendorn, Solisten und der „Camerata Instrumentale“ aus Siegen unter der Gesamtleitung von Kirchenmusikdirektor Gerhard Strub bieten das berühmte Werk von Johann Sebastian Bach dar.

Optischer Höhepunkt des Abends wird sein, dass die Erlöserkirche zusammen mit 15 weiteren Gebäuden im Kirchenkreis zum Leuchten gebracht wird. Bis Mitternacht werden mit weißem Licht künstlerisch gestaltete Worte und Sätze auf den Kirchturm projiziert. Worte und Sätze, die sich in Auseinandersetzung mit reformatorischen Anliegen herauskristallisiert haben. So laden die in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen (Bochum) projizierten Wort-Bilder nach dem festlichen Konzertbesuch noch zum Verweilen und Betrachten ein.

Karl-Hermann Ernst